Fest-Auftakt – wir sind in der ersten Reihe

Mit einem offiziellen Pressefoto am Morgen des 4. Mai begann für uns der Auftakt zum Genussmarkt „Fest der Sinne“ auf dem Friedrichsplatz in Karlsruhe. Wind und Wetter trotzen wir mit unserer guten Laune.

Am Slow Mobil-Stand entstand das erste Pressefoto mit unserer Vorständin Angelika Ziegler:

(v.l.n.r.): Martin Wacker, Geschäftsführer Karlsruhe Marketing und Event GmbH, Angelika Ziegler, Vorsitzende Junior Slow Karlsruhe e.V. – Slow Mobil Karlsruhe, Frank Theurer, Geschäftsführer City Initiative Karlsruhe und Andreas Mangold, KASIG. @Fotocredit: KME_Jürgen

An unserem Stand: Kinder kurbeln für den Genuss und gegen Lebensmittel-Verschwendung!

Wie kann man aus altem Brot und harten Wecken Semmelbrösel selbst herstellen, damit sie nicht in die Tonne wandern? Klar, man kann hartes Brot reiben, aber für Kinder macht es noch mehr Spaß, wenn es durch „den Wolf“ gedreht wird. Auf diese Idee kam das Slow Mobil, und wir ließen an unserem Stand viele Kinder nach Herzenslust kurbeln für feines Semmelbröselmehl …

Dazu hatten wir Bäcker Meier aus Karlsruhe gebeten, altbackenes Brot zu sammeln und für uns zu trocknen. Das ist wichtig, damit die Brösel nicht muffig werden oder sogar schimmeln.

An unserem Stand haben wir das trockene Brot in kleine Stücke aufgeschnitten, die dann in den Fleischwolf gesteckt wurden. Dann ging’s ans Werk! Den Kindern hat das Kurbeln einen riesen Spaß bereitet. Das feine Mehl wurde anschließend in eine Papiertüte verpackt und konnte so mit nach Hause genommen werden, mitsamt einem Rezept aus der Slow Mobil-Küche: Semmelbrösel mit Walnüssen zu leckerem Spargel.

Dem Mindesthaltbarkeitsdatum ein Schnippchen schlagen und Verschwendung vermeiden:

Lebensmittelverschwendung zu reduzieren und Handlungsalternativen aufzuzeigen ist ein zentrales Anliegen für Slow Food Deutschland. Auf dieses wichtige Thema wurde auch während des Genussmarktes an unserem Stand spielerisch aufmerksam gemacht.

Die Verschwendung findet in den Haushalten unter anderem deshalb statt, weil Lebensmittel schlecht geworden sind, oder aber das Mindesthaltbarkeitsdatum falsch interpretiert wurde. Denn anders als beim Verbrauchsdatum, ist das MHD für manche Lebensmittelgruppen und noch verschlossene Lebensmittel lediglich als Richtwert anzusehen. Aus diesem Grund konnten große und kleine Besucher am Slow Mobil Stand sich mit dem MHD befassen und durften verschiedene Lebensmittel, z.B. Reis, Fruchtsaft, Meeresfrüchte der zutreffenden Kategorie, z. B. Länger als MHD haltbar; wenn geöffnet: Nach MHD-Ablauf bitte entsorgen, zuordnen. So kamen wir mit vielen Besuchern und Besucherinnen ins Gespräch und konnten auf unsere Themen und auf das Slow Mobil aufmerksam machen.

Ein herzliches Dankeschön an unsere Helferinnen und Helfer für die Standbetreuung und das Durchhalten trotz kalter Füße und Hände am Samstag bei winterlichen Temperaturen.

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